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agenturblog: Paradigmenwechsel im Design?

  • yvesluther · 1 year ago
    Ich komme leider erst jetzt dazu dieses Posting zu lesen. Sehr gut und sehr interessant, Oliver! Ich habe einige Inspirationen für unsere B2B-Kunden mitgenommen. Deren Websitebesucher werden zwar erst später ähnliche Wünsche entwickeln, aber es ist schon mal gut gewappnet zu sein.
  • Schnutinger · 1 year ago
    Nicht direkt zu dem Thema, aber mir fällt geradel auf, dass ein Artikel in der o.a. Schrifgröße und dann noch ohne Firlefanz drumherum wesentlich besser, konzentrierter und entspannter zu lesen ist (fast wie in der Zeitung) als, das was man sonst im Netz an Schriftgrößen vorgesetzt bekommt.

    Inhaltlich kann ich nur zustimmen. Dass sich diese Anwendungen auch im Design niederschlagen, ja, aber es kommt auch ein wenig darauf an, was man mti der Hompeage bezwecken will. Eine Mischung aus Image und interaktiver Dynamik halte ich für sinnvoll und dass jedes Unternehmen heutzutage in einem lebendigen Kommunikationsmix auch einen Twitter-Feed anbieten sollte, na klar! Der Anbieter muss heute dahin gehen, wo die Konsumenten sind.
  • Tom · 1 year ago
    Ganz schön lang der Artikel. Zu den Nutzerwertungen muss ich aber noch anmerken: Spore verkauft sich trotz der miesen Bewertungen ganz gut, wenn ich da richtig auf dem Laufenden bin. Ich lese auch solche Bewertungen, traue ihnen aber - je nach Kontext - immer weniger. Zum einen weiß man nicht, wer wirklich dahinter steckt und in der Regel sind frustrierte Nutzer wesentlich mitteilsamer als zufriedene. Aus Händlersicht wäre ich auch vorsichtig, was Bewertungen angeht, denn eben jene frustrierte Nutzer können ein Produkt auch ziemlich runterziehen und es damit quasi unverkäuflich machen.
  • jensru · 1 year ago
    Als Designer sollten wir anfangen wieder ganzheitlicher zu denken und nicht andere über Konzepte entscheiden lassen die sich zwangsläufig auf die Gestaltung auswirken. Der Webdesigner muss hierin einem Produktdesigner ähnlicher sein als einem Künstler. Das Internet bietet dem Design einer der spannensten Herausforderung seit der industriellen Revolution. Es wäre zu schade hierbei nur als ein Verschönungs-Zombie in Aktion zu treten. Ich bin für eine sehr frühe Einbindung von Designern. 'Form follows function' heißt es so knackig, das heißt für mich aber nicht 'design follows innovation'. Der Job die Funktion zu finden und umzusetzen muss dem Gestalten vorran gehen - aus einer Hand oder im interdisziplinären Team ist die richtige Lösung.
  • Frank · 1 year ago
    Danke für diesen Ausflug und detaillierte Erläuterung. Meine Zustimmung hast du
    Es bestärkt mich aber darin immer mehr, dass die Beratung des Kunden und eine umfassende Sicht des Designers sehr wichtig ist. Der Zweck steht im MIttelpunkt. Wie oft ist das nicht so, sondern das Design.
    Auch im Bereich PDM/PLM in SAP o.ä. haben wir solche Veränderungen. Genügte es früher noch, wenn man den Code schrauben konnte, so ist der Prozess heute viel wichtiger und der Code nur ein Ergebnis dessen.